Die kleinen Dinge im Leben.

Sonntag, 12:52 Uhr

„Los,komm mit..wir fahren weg..“ eine Aneinanderreihung von Worten welche vom richtigen Menschen gesagt nicht schöner zu hören sind.

Du hast mich schon die ganze Woche neugierig gemacht. Samstag kurz nach 11 ging es dann los. Wir fuhren die Autobahn entlang, an schönen Feldern und teuren Autos vorbei. Angekommen standen wir nun vor dem zuckersüßen maislabyrinth von dem ich dir so oft erzählt habe. Du hast zugehört.immer.

Auf der Suche nach einem simplen Lösungswort haben wir nicht nur Buchstaben sondern auch etwas anderes gefunden. Uns. Unser Lächeln. Unsere Dummheit & unsere aufrichtige Liebe gegenüber dem anderen. Ich danke dir so für die vielen kleinen Dinge die dass mit dir und mir so zauberhaft machen. Ich liebe dich.

Eindrücke einer Zugfahrt 

Donnerstag, 15:32 Uhr 

Ich habe heute einige Eindrücke über die verschiedensten Wesen der Menschheit erhalten.

Als ich in den Zug Einstieg suchte ich nach einem freien Platz, schnell fand ich einen und setzte mich. Ich saß nun zwischen einer Großfamilie und einem älteren Ehepaar.Wenige Sekunde später bemerkte ich wie ein Mann im Anzug zu der Familie hinter mir kommt und sie etwas schroff darauf hinweißt dass dies sein Platz wäre und er dafür ja bezahlt hätte. Somit musste sich die Großfamilie im gesamten Zug verteilen. Später kamen eine Tochter und Ihr Mutter welche sich auch ziemlich aufführten da ein Mann seine Tasche in die niesche ihrer sitze stellte. Einige Minuten später musste auch ich Gestellen das ich auf einem reservierten Platz saß,hierauf wies mich ein junger dürrer Mann hin der so weiß wie Schnee war. Er setzte sich auf den Platz neben mir & ich wartete die ganze Fahrt darauf dass auch ich von meinem Platz aufgescheucht werde. Allerdings durfte ich sitzen bleiben.

Am zwischen Stopp angekommen durfte ich nun 1,5 Stunden warten bis es weiter ging. Ich setzte mich in die Bahnhofshalle und beobachtete alles um mich herum. Ich sah viele ältere Leute und einige junge. Die jüngere Generation vergnügte sich mit Alkohol und Nikotin und gröllten herum.

Da mir das nach einiger Zeit etwas auf den Wecker ging beschloss ich mich zu meinem Gleis zu setzen. Hier begegnete ich einem kleinen Mädchen, sie grüßte mich freundlich und setzte sich neben mich. Um die 10 Minuten später zeigte sich die deutsche Bahn von ihrer besten Seite und verwirrte die Gesamtheit der Menschen auf Gleis 9. Ein Zug hatte Verspätung und wurde nun scheinbar mit dem anderen zu zusammengelegt.( ich weiß immer noch nicht ob ich im richtigen sitze) 

Das kleine Mädchen sprang auf und ging zu den Zügen um festzustellen welcher in ihre Richtung fuhr. Ich fragte sie wohin sie wöllte & sie verriet es mir. Wir konnten keinen Zugführer finden und so ging sie & suchte. Mittlerweile weiß ich immer noch nicht ob sie den richtigen Abteil gefunden hat doch hoffe es sehr. Ich stand einige Zeit vor dem Zug und schaute nach ihr..vergebens.

Wie man sieht kann eine zugfahrt durchaus was zum erzählen bieten.

Bald werden euch auch allerhand Bilder und posts über den bevorstehenden Urlaub erreichen. Freu mich schon. CU

Herdentiere und Gefühlsduselei

Dienstag, 23:51 Uhr
Der Mensch ist ein Herdentier. Er ist nicht Lebensfähig ohne andere Artgenossen. Von Zeit zu Zeit genießt er temporäre Momente der Einsamkeit doch sehnt sich früher oder später nach der Nähe eines anderen. Die menschliche Spezies überlebte im übrigen auch nur durch ihren Zusammenhalt. Jahrelange Fürsorge führte uns durch schwere Zeiten, von der Steinzeit bis heute hat sich daran nichts geändert, abgesehen von den Umgangsformen. Wir leben mit mehr Gefühlen, Empfindungen und Eindrücken..

In der Urzeit waren Gefühle nebensächlicher Natur, einige wenige entdeckten sie für sich doch nur ein schmaler Anteil. Im Augenmerkmal  der damaligen Epoche stand die Sicherung und Gewährleistung des Überlebens der Gruppe. 

Im Mittelalter waren Gefühle ein Gut welches immer noch nicht wirklich zu schätzen gewusst wurde, abgesehen von Hass und Wut. Liebe , Zugehörigkeit und dergleichen hatten wenig Platz da es zu diesen Zeiten wohl eher um Titel und Rang ging. Du heiratest wer aus gutem Haus ist. Hierbei war es wohl eine Freude für die ärmere Gesellschaft, sie durfte lieben,hatten dafür allerdings keine Perspektive.

Heutzutage können wir Gefühle leben, ausdrücken und innehalten so viel wir wollen. Doch glaube ich dass wir den korrekten  Umgang und den optimalen Einsatz noch nicht richtig bestimmen können. Oft sind wir so wie wir gar nicht sind oder sein wollen, wissen tun wir allerdings auch nicht weshalb. Wir verletzen und zerstören emotionale Ebenen eines einzelnen. Wir belügen andere oder besonders uns selbst und gaukeln Gefühle vor welche nicht der Wahrheit entsprechen. Wir sollten lernen sie zu schätzen und zu wahren denn sie sind die Pforten in unser innerstes.

Gefühle sind ein großes Gut und dass was uns als Mensch ausmacht

Cu.

Zwischen Kritik am Menschenwesen & der Erklärung der Liebe.

Montag, 12:13 Uhr 

Da sitzt man im Zug auf dem Weg zum Ziel, hört Musik und genießt den Ausblick als einem auffällt wie einfältig der Gedanken ist, nach einem Ziel zu streben. In die Ferne zu gelangen. Das Paradoxon der Menschheit ist doch dass wir Fernweh haben und sobald man in der Ferne ist, nicht viel oder etwas mehr Zeit vergehen muss damit man wieder Heimweh hat. Jeder hat es, mal früher und mal später.

Unsere Spezies ist von so vielen gereiben. Hass, der Suche nach der Liebe, geprägt von missständen & von dem Wunsch alles besser machen zu wollen. Wird uns das je gelingen? „Fehler“ der Vergangenheit auszubügeln, zu retuschieren und ungeschehen zu machen? Nein. Was wir allerdings machen können ist, aus alten Fehlern lernen und es besser machen.

Und was ist wenn sich innerhalb der Zeit rausstellt dass das alles keine Fehler waren? Sondern nur Treppenstufen zum eigenen Weg, zum eigenen Erfolg, zum eigenen Glück.

Ein gutes Beispiel hierfür bietet die Liebe. Wobei ich da nur von einer sprechen kann. Der ersten großen Liebe, welche mich nun schon seit 6 Jahren mal mehr & mal weniger erfolgreich begleitet. Viele Probleme kamen in der Zeit auf. Oft gab man auf aber irgendwann erkennt man das sich der Kampf um das was einem viel wert ist doch lohnt oder? Irgendwann merkt man das es nichts bringt aufzugeben. Ich für meinen Teil habe gemerkt dass das Schicksal einfach will das wir uns gefunden haben und weiterhin begleiten und es macht mich glücklich eine solche Gewissheit zu haben. Viele Menschen mögen jetzt mit Sprüchen kommen wie : “ aufgewärmt schmeckt nicht.“ Oder “ was einmal zerstört ist wird nie mehr wie es mal wahr“. Doch zum Glück kann ich zu solchen Aussagen nur äußern dass mir ersten aufgewärmt sehr gut schmeckt und es zweitens nicht so wie damals ist, sondern besser. Diese Erfahrungen muss allerdings jeder für sich machen und nicht unser aller Leben läuft gleich. Der eine trifft die Liebe heute der andere in 10 Jahren und der nächste vielleicht nie. Doch glücklich ist eben nur der, der Glück zu lässt. 

So, genügend von dem ganzen dramatischen gedöns.

Ich fahre jetzt ein paar Tage zu meiner Mutter und genieße mal die Auszeit um später wieder Heimweh zu bekommen. So typisch Mensch.

Cu. 

Von baywatch und der Vorfreude.

Montag, 00:12 Uhr

Ja ich weiß, ich hatte gemeint ich versuche täglich zu schreiben aber mein Leben ist derzeit so wahnsinnig langweilig dass es nicht viel zu erzählen gibt.

Mein Highlight der Woche besteht aus 3 Teilen. Zum einen aus dem Donnerstag, da kam meine lieblingsmenschin aus dem Urlaub zurück & wir quatschten den ganzen Abend und hörten nicht auf zu lachen. Desweiteren noch aus unserem Kino Besuch am Freitag.😊 wir waren in baywatch & wer Lust auf verdammt heiße Körper von Kelly Rohrbach, Zac Efron usw. hat & keinen großen Sinn in einem Film sucht, macht nichts verkehrt mit dieser überaus abgedrehten Komödie. Viele flachwitze & wenig Anspruch an den IQ lassen einen ziemlich entspannen.

Und zu guter letzt aus den kurzen Stündchen an denen ich mein Herz am Samstag sehen konnte. Wir trafen uns in der Mitte ( also in Fulda) und liefen ein wenig durch die Innenstadt um festzustellen das es überdurchschnittlich viele Italienische Restaurants gab.😄

& Vorfreude im übrigen weil ich ab Freitag 3 Wochen Urlaub habe & dann endlich mal zu meiner Mama fahre, meine Freunde sehe & mit meinem Herz in Urlaub fliege.😍

Jetzt liege ich in meinem Dienstzimmer , fertig mit der vorherigen Op & werde jetzt schlafen und hoffen dass ich nicht wieder aufstehen muss.😄

Also gute Nacht, Cu.

Ein bisschen Melancholie ist manchmal ok,

ein bisschen traurig sein & den Grund nicht verstehen, ein bisschen depressiv aber trotzdem entspannt..“

Sich seiner Gefühle wegen zu schämen,darf nicht sein. Steh dazu & tu‘ was dein Körper dir sagt. Willst du etwas Ruhe dann leg das handy weg & lass die Gedanken kreisen. Willst du reden dann rede mit jemandem.

Jeder möchte in unterschiedlichen Situationen etwas unterschiedliches. Höre auf dein Innerstes.

Cu.